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Ratten - Anzeichen, Folgen und Bekämpfung

Ratten gehören wohl zu den bekanntesten Schadnagern in unseren Breiten. Die meisten Menschen empfinden natürlichen Ekel und Abscheu vor Ihnen. Ratten sind Krankheitsüberträger, Nahrungsmittel-, Hygiene- und Materialschädlinge.

Anzeichen für Ratten - Wie erkennt man Rattenbefall?

Nagespuren am Komposter [Foto: Mathias Gruß]Photo by Mathias Gruß
Nagespuren am Komposter
  • Geräusche
  • Fraßspuren findet man an allem, was die Ratten fressen und nicht verschleppen können.
  • Nagespuren an Holzkisten, Holzbalken, Möbelstücken usw.. Die Nagezähne (vordere Schneidezähne) bei Nagetieren wachsen ständig nach. So auch bei den Ratten. Aus diesem Grund müssen Ratten ihre Nagezähne ständig abnutzen.
  • Die typischen Schleifspuren des Schwanzes im Staub oder in der Erde
  • Das Trittsiegel. Ratten haben am Vorderfuß 4, am Hinterfuß 5 Zehen.
  • Wurstförmiger Rattenkot als Spur oder in Haufen. Bei Wanderratten etwa 12 - 18 mm lang und 5 - 6 mm dick, bei Hausratten etwas kleiner
  • Stechender Geruch (Urin)
  • Das Auffinden der Bauten
  • Weitere Spuren, z.B. Wechsel im Gras oder Schmierspuren an Wänden

Rattenbefall und die Folgen

Nagespuren an einer Tür [Foto: Mathias Gruß]Photo by Mathias Gruß
Nagespuren an einer Tür
  • Nahrungsmittelschädling durch Fraß an Nahrungsmitteln, aber vor allem durch deren Verschmutzung mit Kot und Urin
  • Hygieneschädling durch Verschmutzung von Nahrungsmitteln etc. mit Kot und Urin
  • Krankheitsüberträger: Ratten sind Wirte für Borrelien (Bakterien), andere Erreger (z.B. Typhus, Cholera, Ruhr, Tuberkulose, Trichinose, Leptospirose, Maul- und Klauenseuche und Fadenwürmern) werden durch Urin und Kot der Ratten per Kontaktinfektion oder Schmierinfektion übertragen
  • Materialschädling, z.B. bei Kabeln

Rattenbekämpfung

Wanderratte erklimmt Vogelhäuschen Photo by Losch, für jeden Zweck
Wanderratte erklimmt Vogelhäuschen

Rattennest mit Jungtieren [Foto: Mathias Gruß]Photo by Mathias Gruß
Rattennest mit Jungtieren

Metallköderstation [Foto: Mathias Gruß]Photo by Mathias Gruß
Metallköderstation

Metallköderstation [Foto: Mathias Gruß] Photo by Mathias Gruß
Kunststoffköderstation

Wichtig vor einer Bekämpfung ist, dass ersteinmal alles so bleibt, wie es ist. Ratten sind neophob - sie mögen keine Veränderungen. Also wenn Lager, Garage oder Schuppen unordentlich sind, bitte erst einmal so belassen! Aufräumen kann man später nach erfolgreicher Bekämpfung immer noch.

Rattenbekämpfung im Freien geschieht durch das Ausbringen von Rattenködern in verdeckten Sicherheitsboxen, so dass Kinder und Haustiere nicht an den Köder gelangen können. Des Weiteren dürfen nur Köder verwendet werden, die für das Freiland zugelassen sind. Diese zugelassenen Köder wurden dahingehend erfolgreich getestet, dass sie keine Sekundärvergiftungen verursachen können. Man möchte ja nicht, dass andere Tiere, die vergiftete Ratten gefressen haben, ebenfalls sterben.

Sind die Ratten im Haus oder in Lebensmittelbetrieben wird der Köder ebenfalls in Boxen ausgelegt. Diese sind aus Kunststoff. Bei Rattenbefall in Häusern muss man die Ursache ermitteln und beseitigen, bspw. Eintrittsstellen von außen finden und verschließen. Passiert dies nicht, ist mit Neubefall nach einigen Monaten zu rechnen.

Rattenbekämpfung im Kanal ist notwendig, um die Rattenpopulation einer Gegend möglichst gering zu halten. Wenn man sie regelmäßig im Kanal bekämpft, hat man oberirdisch in Häusern oder Gärten keine Tiere. Man hebt einen Kanaldeckel an und sucht innen nach Kotspuren. Sollten diese vorhanden sein, wird der Kanaldeckel markiert und es wird ein Köder reingehängt. In der Regel wird jeder dritte Deckel geöffnet und mit einem Köder belegt. Diese werden an einem Draht aufgehängt, so dass sie kurz über dem Boden des Kanals hängen, aber dennoch für die Ratten erreichbar sind. Die Deckel, an denen Befall festgestellt wurde, werden nach einigen Wochen erneut kontrolliert und sollte der Köder gefressen worden sein, wird ein neuer nachgehängt.

Handelt es sich um Ratten mit geringem Befall oder um verirrte Einzeltiere, kann man mit Totschlagfallen sehr gute Ergebnisse erzielen. Abhängig von Ort und Gegebenheiten (Haustiere, Kleinkinder) werden die Fallen in Boxen oder offen (nicht verdeckt) aufgestellt. Es handelt sich um eine giftffreie Methode, die von mir bevorzugt eingesetzt wird, wenn es die Umstände zulassen.

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